recruitFAIR

recruitFAIR – Einstellungsprozesse diskriminierungsfrei gestalten

 

In vielen Einstellungsprozessen kommen standardisierte Einstellungstests zum Einsatz, die einen systematischen geschlechterbezogenen Verzerrungseffekt aufweisen – das heißt ein Geschlecht wird unterproportional eingestellt. Häufig ist dies bei Frauen der Fall. Meist ist diese Diskriminierung das Ergebnis der spezifischen Auswahl der Aufgaben und der Testzusammenstellung.

Das Projekt recruitFAIR verfolgt daher zwei Ziele:

  • Entwicklung eines geschlechtergerechten und zeiteffizienten Fragebogens, der sich an allgemeinen Intelligenzmessungen orientiert und für Einstellungsverfahren optimiert ist
  • Entwicklung eines Praxisleitfadens, der alle Schritte eines Einstellungsverfahrens beleuchtet und Hilfestellungen zum Abbau von geschlechtsbezogenen Diskriminierungen gibt

Das Projekt wird begleitet von einem hochkarätig besetzten Projektbeirat, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus dem Personalbereich, dem Arbeitsrecht, der Eignungsdiagnostik und öffentlichen Verwaltung zusammensetzt und das Projektteam bei einer möglichst praxisnahen Produktentwicklung unterstützt.

Das Projekt wird aus Eigenmitteln des Fraunhofer IAO finanziert und läuft im Zeitraum zwischen 11/2022 – 12/2024.